Rosenthemen


ADR-Rosen 2019

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Bienenweide Rose

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ADR-Rosen 2019 - Zwölf ausgezeichnete Sorten

Der ADR-Arbeitskreis traf sich in diesem Jahr im Bundessortenamt zur jährlichen Auswertung der ADR-Kandidaten. Unter Leitung des ADR-Koordinators, Dr. Burkhard Spellerberg, Bundessortenamt Hannover, und des Vorsitzenden des BdB-Fachgremiums „Rosen“, Alexander Kordes wurde intensiv über Sorten und Ausrichtung der ADR diskutiert.

 

Fast 50 Rosenneuheiten der Züchter Austin, Dalla Libera, Delbard, Dickson, Freyer, König, Kordes, Meilland, Nirp, Noack, Poulsen, Tantau und sind drei Jahre lang an 10 Standorten auf Widerstandsfähigkeit und Gartenwert geprüft worden. Das begehrte ADR-Qualitätszeichen wurde an zwölf Sorten aufgrund hervorragender Sorteneigenschaften verliehen.

 

Ausführlich wurden die Auswirkung der zwei letzten trockenen Jahre auf die Pflanzenentwicklung diskutiert. Im Vergleich zu anderen Pflanzen hatte die Trockenheit keine negativen Auswirkungen auf Wuchsstärke und Blüte. Sehr vielfältig und blühfreudig zeigen sich auch die kommenden ADR-Prüfjahrgänge und das Interesse an der ADR ist weiterhin im In- und Ausland sehr groß.

Text und Fotos: Mareike Hoene/Burkhard Spellerberg 


 

 

ADR-Rosen 2018 - Sechs ausgezeichnete Sorten und Neuausrichtung der ADR

Der ADR-Arbeitskreis traf sich in diesem Jahr im Sächsischen Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie in Dresden Pillnitz zur jährlichen Auswertung der ADR-Kandidaten. Unter Leitung des ADR-Koordinators, Dr. Burkhard Spellerberg, Bundessortenamt Hannover, und des Vorsitzenden des BdB-Fachgremiums „Rosen“, Alexander Kordes wurde intensiv über Sorten und Ausrichtung der ADR diskutiert.

 

Fast 40 Rosenneuheiten der Züchter Delbard, König, Kordes,  Meilland, Nirp, Noack, Poulsen, Schultheis, Tantau und Wänninger sind drei Jahre lang an 10 Standorten auf Widerstandsfähigkeit und Gartenwert geprüft worden. Das begehrte ADR-Qualitätszeichen wurde an sechs Sorten aufgrund hervorragender Sorteneigenschaften verliehen.

 

Ausrichtung der ADR

Markus Guhl, Hauptgeschäftsführer des BdB, erläuterte den anwesenden Rosenexperten die große Bedeutung der ADR und dankte den Prüfgärten für ihr ADR-Engagement. Aus Sicht des BdB-Präsidiums soll die Rosenneuheitenprüfung grundsätzlich nicht verändert werden, so dass die ADR in der gewohnten Form fortgesetzt werden kann. Eine wesentliche und zukunftsweisende Änderung bedeutet jedoch die beschlossene befristete Verleihung des ADR-Zeichens auf 15 Jahre. Danach können Rosenzüchter und Einsender der ADR-Sorten entscheiden, ob sie eine erneute Überprüfung der Eigenschaften anstreben oder ob eine  Sorte dann aus der ADR-Liste herausgenommen werden soll. Mit großem Bedauern mussten  ADR-Prüfer und Rosenzüchter in Dresden-Pillnitz zur Kenntnis nehmen, dass der Prüfstandort Zweibrücken zukünftig nicht mehr zur Verfügung steht. Gerade der Rosengarten in Zweibrücken gehörte seit 1972 – nicht zuletzt aufgrund der dort angesiedelten, stets sehr hohen Fachkompetenz – zu den wichtigen Eckpfeilern der ADR-Rosenneuheitenprüfung. Erfreulicherweise steht ab Herbst 2019 die Staatsschule für Gartenbau, Stuttgart-Hohenheim mit Matthias Urmetzer  als 11. Standort zur Verfügung, wo bereits seit Jahrzehnten auch die Bundesgehölzsichtung durchgeführt wird. Denkbar ist, dass ab 2019 sogar ein weiterer und somit 12. Standort sich an der ADR-beteiligen kann. Dadurch würden die ADR-Prüfgärten ein "Klima- und Standortspektrum“ sowohl im hohen Norden als auch im Süden der Republik abdecken.

Text und Fotos: Burkhard Spellerberg 

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ADR-Rosen 2017 - 14 ausgezeichnete Sorten für vielfältige Verwendung

Der ADR-Arbeitskreis traf sich in diesem Jahr in der Fakultät Gartenbau und Lebensmitteltechnologie der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf zur jährlichen Auswertung der ADR-Kandidaten. Über 49 Rosenneuheiten der Züchter Austin, Delbard, König, Kordes, Lens, Meilland, Nirp, Noack, Poulsen, Schultheis, Tantau und Warner wurden nach einer dreijährigen Prüfung auf Widerstandsfähigkeit und Gartenwert abschließend bewertet. Das begehrte ADR-Qualitätszeichen wurde an 14 Sorten aufgrund ihrer hervorragenden Sorteneigenschaften verliehen. Diese prämierten Sorten verdeutlichen den enormen züchterischen Fortschritt der Rosenzüchtung. Sie besitzen eine hohe Widerstandsfähigkeit gegenüber Blattkrankheiten. Sie sind reichblühend und viele der aktuelleren ADR-Sorten zeigen einen leichten bis stärkeren Duft.

Text und Fotos: Burkhard Spellerberg 

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Wissenswertes zur Bienenweide Rose

Rosen sind ideale Blütenpflanzen für Bienen und andere Insekten. Besonders bienenfreundlich sind vor allem Wildrosen und moderne Strauch- und Kletterrosen, die mehrfach blühen und in den offenen Blüten viele Pollen bilden. Stark gefüllte Sorten eignen sich nicht als Bienenweide, da die Insekten wegen der Blütenblattfülle Stempel und Staubgefäße kaum erreichen können. 

Wissenswertes zur Bienenweide Rose hat Klaus-Jürgen Strobel in seinem Beitrag "Rosen mit Nektar und Pollen" in der Zeitschrift Deutsche Baumschule, Ausgabe 05/2018, zusammengestellt, den wir mit freundlicher Genehmigung der Redaktionsleitung der Deutschen Baumschule hier als PDF-Download einstellen dürfen. 

 

Text: Burkhard Spellerberg  

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Die Veröffentlichung auf dieser Webseite erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Fachzeitschrift DEUTSCHE BAUMSCHULE


 

 


Neu im Internet: Acht Filme über ADR-Rosen

Ein attraktives Informationsangebot für Rosenfreunde bietet jetzt die Internetseite

www.adr-rose.de

Der Bund deutscher Baumschulen und das Bundessortenamt präsentieren acht Filme über die ADR-Qualitätsprüfung für Gartenrosen. Autoren dieser sehenswerten Beiträge sind die hannoversche Fernsehjournalistin Sabine Zessin und ihr Mann Stefan Schulze.

 

In der Einleitung zu dieser neuartigen Dokumentationsform schreiben die Verantwortlichen: „Mit dem ADR-Prädikat werden Rosenneuheiten ausgezeichnet, die sich in einer drei Jahre dauernden Rosenneuheitenprüfung als besonders widerstandsfähig und blühfreudig erwiesen haben. ADR ist ein Arbeitskreis aus Bund deutscher Baumschulen e.V. (BdB), Rosenzüchtern und unabhängigen Prüfungsgärten. Die Koordinierung der ADR erfolgt durch das Bundessortenamt. Das ADR-Prüfsystem ist für Züchter und Verbraucher ein objektives Kriterium zur Beurteilung und Auswahl von attraktiven Rosenneuheiten. ADR fördert somit Züchtungsfortschritt und die Verwendung hochwertiger Sorten.“

 

Die acht Filme im ADR-WEB TV informieren über die Bedeutung der ADR-Prüfungen für die Züchtung und die Verbreitung von Gartenrosen. Im Bundessortenamt in Hannover zeigen Dr. Burkhard Spellerberg und Susanne Haslage, wie neue Züchtungen an elf Standorten drei Jahre lang intensiv geprüft und bewertet werden. Dabei geht es um den Gartenwert der Rosen, um Eigenschaften wie Blattgesundheit, Blühverhalten, Winterhärte und das Zusammenspiel aus allen Eigenschaften.

 

Wie neue Rosensorten gezüchtet werden, erklärt Thomas Proll, Züchtungsleiter für Gartenrosen im Unternehmen W. Kordes´ Söhne. Wilhelm-Alexander Kordes beschreibt das Züchtungsziel gesunde Rosen. Die Schwerpunkte ihrer Unternehmen werden von Reinhard Noack in Gütersloh und von Jens Krüger von Rosen-Tantau in Uetersen dargestellt.

 

Welche Bedeutung ADR-Rosen für Vermehrungsbetriebe und Verkäufer von Gartenrosen haben, schildern die Baumschulinhaber Gabriele Lehmann, Manuela Dräger und Thorsten König.

 

Sabine Zessin und Stefan Schulze sind auch die Produzenten von bisher fünf informativen Filmen über das Europa-Rosarium Sangerhausen, in denen der Wert der größten Rosensammlung der Welt und praktische Ratschläge für Rosenfreunde anschaulich vermittelt werden. Rosen-Web TV ist über diesen Link zu erreichen:

www.europa-rosarium.de

 Text: Hartmut Brinkmann